SICHTBAR werden – warum?

Jeder Unternehmer wünscht sich wohl, dass ihn seine Wunschkunden finden und sich angezogen fühlen, wie die Motten vom Licht. Es erscheint uns als purer Luxus, sich dann überlegen zu können, welche Aufträge man annehmen kann und welche man aus zeitlichen Gründen absagen muss. In Wirklichkeit ist es anders: Wir bestimmen, als was und von wem wir wahrgenommen werden und wer sich mit uns in Kontakt setzt.

Der Vorteil von diesem Prinzip ist es, dass man sich als Selbständiger eine Menge unangenehme Kaltakquise ersparen kann. Ich bin seit 2012 freiberuflich tätig – und ich habe noch keinen einzigen Cold Call leisten und niemandem meine Dienstleistungen hinterhertragen müssen.

Ich werde gesehen. Und empfohlen. Das reicht.

Die hohe Kunst besteht darin, die (für uns) richtigen Kunden anzuziehen. Die Kunden, mit denen wir Spaß haben, denen wir leicht helfen können und bei denen alles mehr oder weniger reibungslos klappt. Aber wie macht man das nun?

  1. Das ist zum einen sicher die Frage nach der eigenen Reflektion. Was biete ich an und fühle ich mich wohl damit? Fühle ich mich sicher, ist mein Produkt einwandfrei?
  2. Zum anderen geht es im Wesentlichen um meine eigene Haltung: was strahle ich aus, was erwarte ich vom anderen und was strahle ich aus? Vermittele ich meinen Kunden die Kompetenz und Wärme, die er oder sie sucht?
  3. Zum dritten: was bin ich nicht, was biete ich nicht an, auch nicht unbewusst.
  4. Viertens: was will ich erreichen, worum geht es mir? Wie sieht mein Wunschkunde aus, welche Art der Zusammenarbeit oder Dienstleistung liegt mir besonders gut?
  5. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Deswegen gehört zur Reflektion auch immer die Rückmeldung von außen. Habe ich Ratgeber, Vorbilder und Verbündete, die mich auf meinem Weg unterstützen – und wenn nein, wie finde ich diese?

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